Dubai

Gezeichnet vom launischen April Wetter in Deutschland verspürten wir den Wunsch barfuß im Sand zu laufen, die Sonnenstrahlen auf der Haut zu fühlen und eine völlig andere Kultur kennen zu lernen. Ein 6 Stunden Flug mit der Airline Emirates brachte uns in die Metropole. Kaum gelandet konnten wir es nicht erwarten den Flieger zu verlassen! Wie es der Zufall so wollte, fing es doch genau am Ostermontag (unser Abflugtag) in Deutschland an zu schneien. Hier jedoch kam uns eine regelrechte Hitzewand entgegen. Uns erwarteten unglaubliche 38 Grad. Der Unterschied hätte im Vergleich zum deutschen Wetter nicht gravierender sein können.

Über  Dubai an sich gibt es vieles zu sagen: Es ist aufgrund der Touristensituation sehr weltoffen aber trotzdem traditionsbewusst. Egal wo man hinsieht wird man die Männer mit ihren weißen Gewändern, gefolgt von einem Harem an verschleierten Frauen sehen.  Wie in jedem Land, in dem man zu Gast ist, sollte man sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Dies fiel uns zum Glück sehr einfach.

 

Die Dubai Mall

Hier kann man extrem viel Zeit investieren, ja tatsächlich ist es möglich hier nicht nur die Kreditkarten zum glühen bringen sondern auch Unglaubliches zu entdecken und  zu erleben. Nicht ohne Grund steht die Mall für eins der größten Einkaufszentren der Welt. Dieses gewaltige Gebäude besitzt über 1200 Geschäfte und das größte Aquarium findet hier ebenfalls Ihren Platz. Ganz überwältigt von diesem gigantischen Angebot ging es für uns direkt im Anschluss zum Nächsten atemberaubenden Erlebnis.


Die Wasserspiele am Burj Khalifa

Wie zu erwarten ist hier die größte Wasserfontäne zu bestaunen. Die Wasserspiele werden von bekannten Liedern begleitet. Meine Gänsehaut stellt sich allein bei der Erinnerung wieder rasend schnell auf. Täglich ab 18 Uhr kann man jede halbe Stunde bewundern wie die Fontänen unterstützt von Licht- und Farbeffekten bis zu 150 Meter in die Höhe schießen.

Burj Khalifa

Wir waren sprachlos als wir den Rundum Blick über die gesamte Stadt zum ersten Mal bestaunen durften! Das größte Gebäude der Welt ragt mit stolzen 828 Metern in den Himmel. Es ist der absolute Mittelpunkt von Downtown Dubai.

          

Die Tickets zur Aussichtsplattform kann man im voraus buchen. Wir waren gegen 18 Uhr dort und haben umgerechnet ca 35€ pP. bezahlt. Genau die richtige Zeit dieses Panorama bei Tageslicht und nach dem Sonnenuntergang zu genießen. Sogar die Wasserspiele durften wir von einem neuen Blickwinkel erleben. Herrlich!

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Abenteuer Wüste

Zwischen den Wolkenkratzer der faszinierenden Metropole entfällt einem fast, dass man sich eigentlich mitten in der Wüste befindet. Die spektakuläre Weite der Wüste, mit ihren roten Sanddünen die kaum schöner sein könnten, haben unseren Aufenthalt am meisten geprägt. Verliebt in die schönsten Sonnenuntergänge haben wir jede Sekunde im Desert genossen.

Geplättet von dem Angebot der Desert Safaris (Quad, Sandski, Barbecue im Camp, usw.) genossen meine Liebe und ich einen der schönsten Tage in unserer Beziehung.

 

Sheikh Zayed Moschee

Einen Tag nutzen Fabian & ich um eine andere Metropole der Emirate zu besuchen. Die Rede ist von Abu Dhabi. Auf die Empfehlung eines Freundes hin wollten wir den angeblich schönsten Strand besuchen. Allerdings war der Saadiyat Beach total mit Menschen überfüllt und es war uns nicht mal möglich einen Parkplatz zu ergattern. Deswegen entschlossen wir uns kurzer Hand dazu auf direktem Weg zur weltweit größten Moschee zu fahren. Am Eingang der Sheikh Zayed Moschee musste man eine kleine Sicherheitsschleuse passieren und man bekam ein Gewand, über den Geschmack hierzu lässt sich streiten. Wir waren wahnsinnig von der Architektur dieses Gebäudes beeindruckt! On top ist der Besuch völlig kostenfrei und absolut weiter zu empfehlen. 

          

 

Wenn man in der Wüste festsitzt und die Dämmerung einbricht

Der Reiz unsere Drohne über dem roten Wüstengrund starten zu lassen, brachte uns zu dem Entschluss, dass ein Mietwagen her muss. Damit wir die Freiheit besaßen die nötigen Aufnahmen für unser YouTube Video in Ruhe und Zweisamkeit zu erarbeiten.

Jedoch kam unser SUV nicht viel weiter als 50 Meter in die Wüste. Der Schock sitzt tief. Wir stecken fest. Die Reifen waren bis über die Hälfte im Sand eingegraben. Im nächsten Umkreis ist NICHTS. In einer Stunde wird es dunkel werden und wir beiden stecken gottverdammt total in der Scheiße. Uns war klar dass unser Auto doch kein Allradantrieb hatte, obwohl wir das ausdrücklich verlangt hatten. Nur leider brachte uns diese Erkenntnis auch nicht weiter. Wir waren auf fremde Hilfe angewiesen. Total panisch rannten wir beide in verschiedene Richtungen um Hilfe zu holen. Fabians Versuch scheiterte vergeblich. Sunny hatte allerdings Erfolg. Mit meinem auffällig weißem Kleid war es mir gelungen die Aufmerksamkeit eines Autofahrers auf mich zu ziehen und zu erreichen das er anhält. Ein unglaublich sympathischer Scheich und seine Frau waren sofort total hilfsbereit. Wie sich der Abend noch entwickelte war nicht zu glauben. Unser Mietwagen wurde mit deren Hilfe aus dem Sand gezogen und als das Auto auf festem Boden abgestellt war konnten wir beide dankbarer nicht sein! Die zwei Einheimischen waren neugierig was wir vor hatten, schnell hatten wir Ihnen unsere Drohne gezeigt und erzählten von unserem Plan. Unvorstellbar, aber kurze Zeit später saßen wir mit den herzallerliebsten Menschen mitten in der Wüste und genossen frisch gebrühten Arabic Coffee. Ihr Pick Up war voll beladen, sogar ihre Wellensittiche waren dabei. Wir erledigten schnell die Video Aufnahmen und widmeten uns anschließend diesen großzügigen Menschen, denen wir so viel zu verdanken haben. Sie brachten uns die Kultur näher und haben uns mit den Worten verlassen dass wenn wir jemals zurück kommen würden,  wären immer bei Ihnen Zuhause Willkommen! Als wir zur späten Stunde zurück in unserem Hotel waren, gab es erstmal 3 Wodka Shots für jeden von uns. Die Achterbahn der Gefühle saß noch tief in uns!

Saif, Mira thank you so much!

 

Miracle Garden

Dieses Blumen Paradies stand für mich definitiv auf der Must-Do Liste, es war schon immer mein Traum durch diesen Garten zu spazieren.


Kaum angekommen war es schön zu beobachten, wie sie kaum aus dem Staunen heraus kam.  Ich hatte das Gefühl die Blumenskulpturen konnten nicht vielfältiger sein, über Herzbogen und einem Emirates Flugzeug aus Blumen gab es etliche andere Varianten wie die Blumen präsentiert wurden. Dementsprechend kann man sich hier viel Zeit lassen um dutzend Fotos zu machen. Der Eintritt ist mit ca. 10 € echt geschenkt!

Neben dem Mirical Garden hat man die Möglichkeit dutzende freifliegende Schmetterlinge zu bewundern.(Butterfly Garden)


Gold Souk

Angekommen in der City of Gold waren wir total verblüfft wie ca. 300 aneinander gereihte Goldgeschäfte ihre unzähligen Schmuckstücke präsentieren. Noch nie in unserem Leben haben wir so viel kostbares Gold auf einem Haufen gesehen! Der einzige negative Aspekt an der City of Gold ist, das hier extrem viele Menschen auf penetrante Art & Weise probieren dir etwas zu verkaufen, aber zum Glück war Fabian mit mir, der jedem relativ schnell zu verstehen gab, dass wir nichts kaufen werden.

 

Creek Tour
Nicht weit vom Gold Souk gibt es die Möglichkeit einen River Cruise über den Dubai Creek zu machen, welcher ein natürlicher Meeresarm des Persischen Golfes ist. Die Dauer von ca. 30 Minuten ist absolut ausreichend um die Stadt mal von einer anderen Seite zu erkunden und inmitten der Hochhäuser fantastische Bilder zu schießen.

 

Beach
Der Jumeirah Beach ist ein öffentlicher Strand und liegt genau neben dem Burj al Arab. Er ist ein beliebter Ort für Touristen um sich mit dem Symbol der Extraklasse zu fotografieren! Tiefen entspannt liegen wir am Strand. Mein Lachen platzt jedoch unaufhaltsam aus mir heraus, wenn ich das Bild vor Augen habe (wie gefühlt) alle 10 min ein Bus vollbesetzt mit chinesischen Touristen anhält. Sie mit ihrem fragwürdigen Kleidungsstil und ihren auffälligen „Sonnenschirmen“  die unmöglichsten Posen vor dem Burj al Arab machen um sich anschließen weiter auf Sightseeing Tour zu begeben.

Einen Tag verbrachten wir am Nasimi Beach. Als privater Strand auf der Spitze der Palme ist der Eintritt zwar kostenlos (bei anderen Privatstränden nicht). Hier hat man die Wahl zwischen Strandliegen oder einem Tagesbett, für die man ein bestimmtes Budget an Mindestverzehr bezahlt! Die Liegen sind für Frauen kostenlos und auch deutlich günstiger. Wir hatten ein Tagesbett, dass sich absolut gelohnt hat, da wir hier tatsächlich 8 Stunden verbracht haben. Unser Mindestverzehr ermöglichte uns köstliches Essen, einige alkoholische Getränke  und sogar eine Shisha.

Ab späterem Nachmittag bis in den Abend wurde das ganze immer mehr zu einer Beachparty, hier hat ein toller DJ die amüsante Laune der Gäste unterstrichen.

Die Kulisse mit dem Hotel Atlantis The Palm macht einiges her, da die Hotelgäste jedoch abgegrenzt waren herrschte entspannter „Kinderfreier Beach“ – Flair.

 

The Beach at JBR

Ist einer der beliebtesten öffentlichen Stränden in Dubai.  Der Strand ist sehr familienfreundlich das ruhige Wasser und die sanften Wellen sind sehr beliebt!  „The Beach“ bietet nicht nur eine spektakuläre Kulisse umringt von Wolkenkratzer sondern stellt unzählige Aktivitäten zur Verfügung: Spielplätze, Wassersportarten, Bungee Trampolin, Kamelreiten,…  Die Liste des Angebots ist erstaunlich lang. Der JBR Walk läuft parallel zum Strand und hat unzählige Cafés, Restaurants, Shops und Boutiquen.

      

Die Tipps:
Steckdosen Adapter mitnehmen
Die Währung Dirhams kann man dort an sämtlichen Automaten abheben (auch im Flughafen möglich).

Alkohol wird meistens nur in Hotels ausgeschenkt, in Supermärkten etc wird man vergeblich nach einer Dose Bier suchen. Allerdings kann man im Dutyfree im Flughafen Alkohol erwerben.

Kurze Kleider sind so gut wie überall erlaubt und man wird keine schiefen Blicke riskieren